Pranajama Grundlagen

Im herkömmlichen Sinne besteht die Atmung (Pranajama) aus zwei Phasen, dem Einatmen und dem Ausatmen. Die Luft wird in die Lunge gebracht, dort findet ein Gasaustausch statt und dann wird sie wieder ausgeatmet. Pranajama bedeutet „gelenkte Atemtechnik“, und der Einfluss auf die Gesundheit ist sehr vielseitig. Häufig wird bei einer flachen Atmung nur der obere Teil der Lunge genutzt. Dies kann zu Verspannungen im oberen Teil des Rückens führen. Die vollständige Atmung bewirkt, dass das volle Volumen der Lungen genutzen wird um Lebensenergie zu erzeugen.

Im Hatha Yoga ist die Verbindung von den Haltungen (Asanas) und der Atmung (Pranajama) ein wichtiger Faktor. Durch das Zusammenspiel der beiden Aspekte kommt es zu einem ungehinderten Fluß von Prana, der letztlich unser körperliches und geistiges Wohlempfinden steigern kann. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu, Spannungen und Ängste können abgebaut werden. Kann der Geist kontrolliert werden, so kann auch der Prana-Fluß gelenkt werden.

Für das Yoga sind neben dem Einatmen und Ausatmen noch das Atem anhalten mit vollen Lungen und mit leeren Lungen wichtig. Dadurch wird die Zellatmung aktiviert. Die Zellen, die mit Sauerstoff in Verbindung kommen absorbieren diesen. Durch das Anhalten des Atems wird beim Ausatmen der Co2-Ausstoss erhöht, und die Sauerstoffaufnahme beim Verweilen mit vollen Lungen gesteigert. Der Atem kann dadurch wesentlich deutlicher wahrgenommen werden.