Ujjayi

Die Atmung erzeugt ein Geräusch, das dem Rauschen von Wellen ähnelt. Dies geschieht durch die Luftreibung des verengten Kehlkopfes. Die Atmung erfolgt durch eine leicht zusammengezogene Stimmritze. Die Atemtechnik ist wirkungsvoll gegen Stress. Spannungen im Bauchbereich können abgebaut werden. Die Verdauung und das Nervensystem werden gestärkt. Der Geist wird besänftigt und Ängste können abgebaut werden.

Da beim Praktizieren der Ujjayi-Atmung ein Ton entsteht kann die Konzentration häufig leichter gehalten werden. Sie wird auch während dem praktizieren der Asanas genutzt den Körper optimal mit Sauerstoff zu versorgen. Die Muskeln bekommen ihre Kraft aus dem Prana und die Atmung liefert das Prana dafür.

Zur Praxis:

  • eine bequeme Sitzhaltung ist die Grundposition für die Atemtechnik
  • Die Muskeln um die Öffnung der Luftröhre werden kontrahiert, der Kehlkopf verengt
  • Tief einatmen und auf die Kehle konzentrieren
  • Beim Einatmen und beim Ausatmen entsteht ein „reibender Laut“
  • Das Ausatmen geschieht so langsam wie möglich